IMPRESSUM © 2017 - ISSN 1866-9816
aktuelle ausgabe: blütezeit, heft 13

PRESSEECHO


goethe-institut, januar 2011


die literaturzeitschriften boomen – wie viele neugründungen in den letzten jahren belegen. grund genug, das phänomen genauer unter die lupe zu nehmen. drei neue zeitschriften, die in ästhetischer, politischer und interkultureller hinsicht akzente setzen, stehen dabei im mittelpunkt: [SIC] ist ein magazinprojekt, das texte in direktem bezug zur illustration setzt; um[laut] tritt mit dem wagemutigen untertitel „junge kunst. politische kunst. mindestens“ auf. dagegen sieht sich radar als kultureller vermittler zwischen deutschland, polen und der ukraine – und erscheint folgerichtig als dreisprachiges magazin. ...

junge politische kunst aus köln – hinter dieser umschreibung steht ein engagiertes magazin, das seit 2008 von einem fünfköpfigen jungen redaktionsteam herausgegeben wird. die genreübergreifende aufnahme neuer kultureller strömungen zeichnen um[laut] aus. außerdem setzt das magazin auf ein professionelles layout und nutzt dabei die möglichkeiten des internets: ein bewusst moderner anspruch, der auch inhaltlich zu erkennen ist, denn um[laut] beschränkt sich nicht auf neue stimmen in der literatur, sondern zeigt auch junge kunst (etwa von lisa von bommel, die pflanzen im öffentlich raum platziert)...

kunst und politik schließen sich – gerade bei jungen zeitschriften- machern – eben nicht aus. im gegenteil: im fall von um[laut] entstehen in diesem spannungsfeld neue diskussionen. ...

eine neue tendenz auf dem markt der jungen magazine ist aber ebenso auszumachen: im gegensatz zu den bekannteren jüngeren projekten wie EDIT, BELLA triste und poet scheint die bindung an den literaturbetrieb bei den neueren projekten nicht mehr so stark: es geht nicht mehr nur um die entdeckung und förderung junger autorentalente. gerade die vermischung von junger literatur mit musik – im falle von [SIC] – oder kunst und politik – wie bei um[laut] – ist den neuen magazinmachern wichtig. das gleiche gilt für das überschreiten politischer grenzen, wie es radar wagt.

fest steht: ein blick in die neuen literaturzeitschriften lohnt sich – die experimentierfreudigkeit kennt keine grenzen. und wo sonst kann man für wenig geld größere denkanstöße finden? ... (fabian thomas, münchen)

alles lesen: hier.
 


print (hannover), juni 2010

für kunst- und literaturinteressierte mit sicherheit ein muss. sei es als inspiration oder um in der kunstszene auf dem neusten stand zu sein.


deutschlandfunk, 23.02.2010


um[laut] zu gast im kulturmagazin »corso«.
das gespräch mit marietta schwarz zum nachhören: hier.


tagesspiegel (berlin), 18.09.2009

... gesellschaftskritik ist das stichwort des jungen, engagierten magazins umlaut. in der unterzeile auf dem cover heißt es »junge kunst. politische kunst. mindestens«. die zeitschrift gibt es seit vergangenem jahr, demnächst kommt die sechste ausgabe heraus, bisher in einer auflage von 1000 stück. die redaktionsmitglieder sind alle ende zwanzig. »man kann auf sehr einfache art rebellisch sein«, sagt herausgeberin anne von der bey, »uns interessiert die künstlerische.« ins heft darf neben streetart auch lyrik, fotokunst, malerei. arbeiten von nachwuchskünstlern, die eine gewisse sorge um die welt umtreibe, sagt anne von der bey.
große begleittexte liefert die redaktion zu den einzelnen beiträgen nicht. der leser soll sich seine eigenen gedanken machen. die fotografin martina döbler etwa zeigt im heft unter dem titel »selig sind die schlafenden – über die müdigkeit der welt« lauter schlafende menschen. ein projekt, das sehr umlautig sei, findet anne von der bey... (anna pataczek)


prinz (köln), juni 2009

»ich mach was mit medien: im juni steht köln im zeichen des dritten medienforums, begleitet vom medienfest und dem festival großes fernsehen. der perfekte anlass, um junge, kreative medienmacher aus köln und ihre blogs, websites und magazine vorzustellen.« sagt prinz. und präsentiert um[laut]. hier.


neue rheinische zeitung (köln), 22.05.2009

es gibt immer etwas interessantes zu entdecken, im um[laut] magazin ..., das den untertitel »junge kunst. politische kunst. mindestens.« trägt – nicht umsonst. die nunmehr vierte ausgabe enthält anspruchsvolle lyrik und prosa und neben werken anderer künstler auch bemerkenswert arrangierte fotografien von margarete klenner. auf eine reise in die welt der roma möchte sie der dänische fotograf joakim eskildsen mitnehmen. (christian heinrici)
alles lesen: hier.


neue rheinische zeitung (köln), 04.03.2009

ein heft, das von jungen leuten mit einem deutlich erkennbaren ästhetischen anspruch gemacht wird und gleichzeitig überhaupt nicht inhaltsleer ist: ohne zweifel eine löbliche ausnahmeerscheinung...
 
über die frage, was denn genau politische kunst sei, diskutierten sie in der um[laut]-redaktion selbst immer wieder. selbstverständlich habe das nichts mit parteipolitik zu tun, so von der bey, sondern vielmehr mit einer jungen, frischen und kritischen sicht auf die welt. ... wie diese frische und gleichzeitig kritische sicht auf die welt aussehen kann, erhellt sich gleich, wenn man das magazin aufschlägt: ein klares layout, fotos und eindrucksvollen grafiken werden viel platz eingeräumt. in der dritten ausgabe wurde konsequent alles klein geschrieben, soweit es von den lyrikern nicht anders vorgesehen war. dazwischen anspruchsvolle texte zumeist junger autoren. ...

»politische kunst« mit augenzwinkern und »junge kunst« mit humor? ganz genau und besser so! »ohne barcode« lautet der titel der dritten ausgabe des magazins. und da die berühmten strichcodes ja heutzutage sonst auf fast allen produkten prangen, stellt sich die frage nach kommerz und rentabilität: »das projekt trägt sich momentan selbst – wir hoffen auf ganz viele ausgaben über mehrere jahre« antwortete von der bey, und es könne passieren, dass man den kommerz darüber vergesse: »wir erwarten ihn nicht, aber vielleicht kommt der kommerz ja – wir arbeiten daran!«

wer bei diesem lohnenden projekt mithelfen möchte, kann nicht nur einsenden, was sie oder er kunst nennt (wie es die jedoch anspruchsvolle redaktion formuliert), sondern sich auch natürlich für fünf euro eines der hefte kaufen. die haben im allgemeinen ein langes haltbarkeitsdatum, und man findet sie in ausgesuchten geschäften, zumeist buchläden, zwischen köln, bonn, frankfurt und berlin, oder, nachdem man ein abonnement abgeschlossen hat, direkt im eigenen briefkasten. (christian heinrici)

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das wortreich, 19.12.2008

im editorial zur zweiten ausgabe des magazins um[laut] fragt anne von der bey, wo die kunst in der politik anfängt und wo die politik in der kunst aufhört. eine rhetorisch geschickte doppelfrage, die ähnlich geschickt durch die beiträge in der ausgabe beantwortet wird. oder auch nicht; abhängig von der fragestellung durch die leser/innen. das fazit lautet: wer antworten auf »vordergründig« nicht gestellte fragen liefert, hat ein gutes gehör. und für ein gutes gehör gewinnen die einzelnen töne einer komplexen geräuschkulisse mit den jahren an kontur. wir lauschen weiter nach um[laut]en.
 
das wortreich: eine grundsätzliche frage, die euch sicherlich schon häufig gestellt wurde: welche persönlichen beweggründe spielen bei euch eine rolle, ein magazin wie um[laut] aus der taufe zu heben?
umlaut: am anfang war die wahl. die wahl, sich vorhandenen projekten anzuschließen und wie so oft kreativität einzubüßen oder eine völlig eigene baustelle zu eröffnen. die um[laut]e verbindung aus politik und kunst im weitesten sinne ermöglicht dabei eine gesellschaftskritische arbeit der anderen art. dass sich sowohl im redaktionellen als auch im künstlerischen bereich so viele mitwirkende anschließen, freut ungemein. und inspiriert. und bewegt.

wir gehen davon aus, dass die wahl des namens einer ähnlichen prozedur unterliegt wie die für die namensfindung eines noch ungeborenen kindes. namen haben eine (zumeist) historische bedeutung. mit welcher – noch jungen – historie verbindet ihr den namen um[laut]?
die historie ist zweitrangig, wenn sie denn überhaupt ersichtlich sein kann. der name um[laut] ist sinngemäß zeitlos. er erfüllt sowohl sprachliche begrifflichkeit, eigenartigkeit, akustisches volumen und stil. oder auch nicht. aber er gefällt. zumindest uns. und macht sich ganz gut auf dem cover. die prozedur war übrigens sehr kurz: selten so entschlussfreudig gewesen.

ihr seid eine handvoll macher und redakteure. wie demokratisch ist der prozess der themenfindung und die entscheidung über beiträge, die mit in die jeweiligen ausgaben genommen werden sollten?
demokratie ist natürlich ganz wichtig. aber uninspirierend. unsere um[laut]-verfassung erlaubt uns diktatur der mehrheit, anarchie und tyrannei im schnellen wechsel. nicht geeignet einen staat zu machen, aber für ein kreatives projekt ideal. 

der claim für das magazin lautet: junge kunst. politische kunst. mindestens. was genau verbindet ihr mit diesen begriffen, die kritisch betrachtet fast schon »trotzig« klingen?
jung steht für frisch und unverbraucht. die demarkationslinie kann man da auf verschiedenste weise ziehen. ... politisch ist ganz eindeutig weit gefasst: wir suchen künstler, die mit offenen augen durch die welt gehen. die inspiriert werden von einer gewissen sorge um die welt. man hat uns einmal eine »ästhetik des widerstands« attestiert. doch man muss nicht gleich dagegen sein. manchmal ist es interessanter, für etwas einzustehen und dieses etwas auszuleuchten. trotzig? — das »mindestens« meint das potential derer, die die es bisher versäumt haben oder sich nicht getraut haben, uns ihre kunst zu schicken. da ist nach obenhin noch viel platz.

zur frage der qualität: welchen anspruch sollten beiträge in form von wort und bild erfüllen? mindestens?
erst einmal müssen die beiträge zu um[laut] passen. natürlich steckt da viel subjektivität drin. aber wir entwickeln langsam maßstäbe, die es uns möglicherweise erlauben, gutes von schlechtem zu unterscheiden. da wir fünf recht unterschiedliche vorlieben haben, bleibt das spektrum der veröffentlichten beiträge aber ziemlich breit. grundsätzlich gilt: die art sich auszudrücken interessiert.

es ist kurz vor weihnachten – wunschzeit: welche künstler/innen, politiker/innen und autor/innen wünscht ihr euch mit beiträgen für eine der nächsten ausgaben?
meistens werden mit den vielen einsendungen, die uns erreichen, wünsche erfüllt, die wir vorher gar nicht hatten. keiner von uns hatte sich riesen-polaroid-fotos an berliner hauswänden gewünscht — jetzt haben wir sie im heft, und geben sie nicht wieder her! wir freuen uns weiterhin über großartiges, neues, unerwartetes. mindestens.

(interview von andreas schneider). alles lesen: hier.


kulturpolitische mitteilungen (bonn), oktober 2008

ausgesprochen politisch will der um[laut] sein, der schon im untertitel »junge kunst. politische kunst. mindestens« den anspruch von kultur betont.
dieser kommt indes nicht als kulturpolitische programmatik daher, sondern folgt eher einer ästhetik des widerstandes, die sich quer zu den kunstsparten manifestiert.
die erste ausgabe der quartalszeitschrift fächert denn auch ein breites spektrum an gedichten, erzählungen, fotostrecken und projektideen auf, die sich einfachen interpretationen verschließen und die arbeit des künstlers bzw. der künstlerin mit sich und der welt markieren. paradigmatisch dafür ist sicherlich die rubrik »kunst an sich«, in der es heißt: »der verlust von qualität und sinn in der gesellschaft macht künstler blind.« (s. 17). man möchte ergänzen: gerade hier wird der nicht unproblematische konnex von kultur und gesellschaft sichtbar, der sein heil vor allem in der kunst sucht.
 
 

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NEWS

18.4.2012
es ist offiziell: die kommende ausgabe 11 des UMLAUT magazins wird ab dem 03. mai 2012 deutschlandweit im bahnhofsbuchhandel vertrieben werden. 

15.-18.3.2012
die leipziger buchmesse öffnet ihre tore. mit damit auf dem stand der »jungen magazine«: die UMLAUT redaktion. kommt uns besuchen, halle 5, stand D201. 

20.09.2011
um[laut] erscheint in zehnter ausgabe: »oben ohne«. 

18.03.2011
um[laut] erscheint in neunter ausgabe: »kein bock«. 

erlebt sie live: die erste offizielle präsentation von um[laut] 09. ein magazin geht auf die bühne. mit dabei sind autoren und künstler der druckfrischen ausgabe! freut euch auf texte von MILENA ODA, MIRJAM SCHMIDT und STEPHAN REICH, installationen von ANNA SCHIMKAT und architektonische interventionen vom OFFICE FOR SUBVERSIVE ARCHITECTURE. alle infos hier.

26.08.2010

empfohlen: projektraum-kunst vom 9. - 12. september in potsdam, eintritt frei! mehr infos gibts hier...

25.08.2010
um[laut] erscheint in achter ausgabe: »was glänzt«.

01.04.2010
um[laut] erscheint in siebter ausgabe: 
»durch die blume«.

20.02.2010
um[laut] zu gast im kulturmagazin »corso« – am dienstag, 23.02.2010 ab 15h. deutschlandradio. und wer möchte streamt live mit: hier.

15.01.2010
um[laut] freut sich auf die erste ausgabe im neuen jahr. etwas später als erwartet erscheint nummer 07 anstatt im januar im april 2010.
mit dabei u.a. malerei von christian awe, valerij pabst, fotokunst von lisa van bommel, literatur von ella marouche und ulrike almut sandig u.v.m.!


01.01.2010
um[laut] wünscht allen künstlern, lesern und kooperationspartnern ein kreatives neues jahr 2010!


05.10.2009
um[laut] erscheint in sechster ausgabe: 
»mehr müdigkeit wagen«.

14.08.2009
vorankündigung: am 10./11. oktober findet die diesjährige ökoRausch-messe in köln statt. um[laut] wird mit einem stand vor ort sein und das motto der messe »design mit bewusstsein« partnerschaftlich unterstützen. besucher sind herzlich willkommen!
www.oekorausch.de



12.07.2009
um[laut] war mit alain bieber von gute-seiten.net in frankfurt unterwegs. offenbar in tendenziell kriminellen kreisen. wir erweitern nun unsere zielgruppe! den bericht gibt's hier.




07.07.2009
um[laut] legt euch stereotype und cultureload nahe.
sehr!






03.07.2009
um[laut] feiert geburtstag!
die jubiläumsausgabe 05 ist ab sofort erhältlich.

16.06.2009
geburtstagswunsch
zu augensound gehts hier

wünscht um[laut] magazin


23.+24.05.2009

um[laut] beim shopStop weekend event, maastricht
www.shopstop.me



09.04.2009
um[laut] erscheint in vierter ausgabe.

19.03.2009

hier könnt ihr die um[laut]-redaktion treffen: in der lesebühne köln ab 20 uhr. lesung mit adrian kasnitz (beitrag in um[laut] 04), nika bertram, stan lafleur und enno stahl.
www.lesebuehne-koeln.de

31.01.2009
um[laut] erscheint in dritter ausgabe.

14.11.2008
motoki shopping event, köln
www.motoki-kollektiv.de



01.11.2008
ladeneröffnung verkaufsstelle vielFach, köln
www.viel-fach.de



15.10.2008
um[laut] erscheint in zweiter ausgabe.

13.+14.09.2008
ökoRausch messe, köln
www.oekorausch.de



08.-24.08.2008
sommerwerft festival, frankfurt/main
www.sommerwerft.de




03.07.2008
um[laut] erscheint in erster ausgabe.